Getestet

Im Test: Völkl Mantra 102

Kraftvoller Freerider für erfahrene Fahrer mit Vorliebe für Tempo und Stabilität

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  6. Völkl Mantra 102
Datum: 10.06.2026 (Aktualisiert am: 02.10.2026)

Der Völkl Mantra 102 bleibt seiner Linie treu. Wer bereits frühere Mantra-Generationen gefahren ist, wird sich sofort zuhause fühlen. Der Ski kombiniert hohe Laufruhe, starke Dämpfung und einen klaren Fokus auf Stabilität mit einem etwas zugänglicheren Charakter als der aktuelle Mantra M7. Dennoch bleibt er ein anspruchsvoller Ski, der gefahren werden möchte und seinem Fahrer einiges abverlangt. Schon nach den ersten Schwüngen fällt auf, dass der Mantra 102 etwas drehfreudiger und verspielter wirkt als sein Nachfolger. Richtungswechsel gelingen einfacher und der Ski lässt sich aktiver bewegen. Trotzdem bleibt der typische Mantra-Charakter jederzeit präsent: Stabilität steht klar vor Leichtigkeit.

Bewertung im Überblick

Piste (8) Off-Piste (8) Pulver (unverspurt) (7) Weicher Schnee (7) Harter Schnee (9) Wendigkeit (7) Laufruhe (9) Kantengriff (9) Auftrieb (7) Gewicht (5)
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Für wen ist der Völkl Mantra 102 geeignet?

Perfekt für:

  • Souverän bei wechselnden Bedingungen
  • Hohe Kontrolle bei aktiver Fahrweise
  • Stabil in zerfahrenem Schnee
  • Hohe Laufruhe bei Tempo

Weniger geeignet für:

  • Anspruchsvoll im Kurvenverlauf
  • Für passive Fahrer anstrengend

Praxistest & Erfahrungen

Performance und Fahrverhalten

Der Mantra 102 fühlt sich bei höherem Tempo am wohlsten. Mit zunehmender Geschwindigkeit gewinnt er an Stabilität und vermittelt ein sattes, sicheres Fahrgefühl. Gleichzeitig benötigt er deutlich weniger Kraft als der aktuelle M7, bleibt jedoch körperlich fordernder als viele moderne Freeride-Ski seiner Klasse. Die Schwungeinleitung gelingt ordentlich, doch im weiteren Kurvenverlauf verlangt der Ski Präzision. Er möchte aktiv auf der Kante gefahren werden und reagiert sensibel auf Gewichtsverlagerungen. Fahrer, die sauber und technisch unterwegs sind, profitieren von seinem stabilen Charakter. Wer hingegen eher locker oder passiv fährt, wird den Ski als anstrengend und teilweise schwer steuerbar empfinden. Auffällig ist das etwas diffuse Rebound-Verhalten. Während viele moderne Ski am Kurvenende eine klare Rückmeldung und Energierückgabe liefern, bleibt dies beim Mantra 102 weniger ausgeprägt. Der Ski fühlt sich dadurch eher gedämpft und kontrolliert an als lebendig und verspielt. Seine grössten Stärken spielt der Mantra 102 bei anspruchsvollen Schneeverhältnissen aus. Zerfahrener Schnee, harte Unterlagen oder wechselnde Bedingungen bringen ihn kaum aus der Ruhe. Die starke Dämpfung sorgt dafür, dass Unebenheiten effektiv absorbiert werden und der Ski souverän durch den Untergrund pflügt. Gerade hier zeigt sich seine Herkunft. Der Mantra 102 ist kein Ski, der über den Schnee tanzt – er arbeitet sich hindurch. Das sorgt für viel Sicherheit und Kontrolle, macht ihn aber gleichzeitig weniger verspielt als viele moderne Freeride-Alternativen. In sehr tiefem Schnee fühlt er sich dagegen weniger zuhause. Zwar bietet die Mittelbreite genügend Reserven für gelegentliche Powdertage, sein bevorzugtes Terrain bleibt jedoch klar der kompakte und wechselhafte Untergrund.

Spezialist statt Allrounder

Der Mantra 102 richtet sich an eine klar definierte Zielgruppe. Er ist kein unkomplizierter Daily Driver für jedermann, sondern ein Ski für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer, die Stabilität, Dämpfung und Kontrolle über spielerisches Fahrverhalten stellen. Wer einen leicht zugänglichen Freerider sucht, wird mit anderen Modellen glücklicher. Wer dagegen gerne aktiv fährt, hohe Geschwindigkeiten liebt und auch in schwierigen Bedingungen maximale Ruhe unter den Füssen schätzt, findet im Mantra 102 einen treuen Begleiter.

Fazit

Der Völkl Mantra 102 ist ein klassischer Mantra: kraftvoll, stabil und kompromisslos auf Kontrolle ausgelegt. Im Vergleich zum aktuellen M7 wirkt er zugänglicher, drehfreudiger und etwas verspielter, bleibt aber ein Ski für erfahrene Fahrer mit einer aktiven Fahrweise. Seine grössten Stärken liegen in der enormen Dämpfung und der Fähigkeit, auch schwierige Schneeverhältnisse souverän zu meistern. Wer Geschwindigkeit liebt und einen Ski sucht, der selbst in zerfahrenem Gelände Ruhe vermittelt, findet hier einen starken Partner. Für Fahrer, die Leichtigkeit, verspieltes Handling oder maximale Vielseitigkeit suchen, gibt es passendere Alternativen.

Vergleich mit anderen Modellen

Modell Saison Preis Gewicht KantengriffAuftriebLaufruhe
Völkl Mantra 102 Aktuelles Produkt 2026/27 999.00 CHF 4.400 g
9
7
9
Black Diamond Impulse Ti 104 2026/27 850.00 CHF 3.760 g
7
8
8
Zum Test
Rossignol Sender 110 2026/27 815.00 CHF 4.400 g
8
8
9
Zum Test
DPS Lotus 112 2026/27 1'795.00 CHF 3.948 g
8
9
8
Zum Test
K2 Mindbender 101 2026/27 849.00 CHF 3.660 g
8
7
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Zum Test

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist der Mantra 102 geeignet?
Der Mantra 102 richtet sich an eine klar definierte Zielgruppe. Er ist kein unkomplizierter Daily Driver für jedermann, sondern ein Ski für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer.

Technische Daten

Produktbezeichnung
Mantra 102 - 2026/27
Saison
2026/27
Gewicht
4.400 g
Preis
999.00 CHF
Herstellungsland
Deutschland
Hersteller-Webseite
www.volkl.com
Verfügbare Längen
170, 177, 184, 191
Talierung (Tip)
142
Talierung (Waist)
102
Talierung (Tail)
124
Radius
19
Getestete Länge
184
Rocker
Tip & Tail
Produktkategorien
Freeride-Ski
Hersteller
Völkl
Aktivitäten
Skifahren

Produktbilder und Detailaufnahmen

  • Völkl Mantra 102
    Völkl Mantra 102
    Völkl Mantra 102

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Text: Outdoor Guide Redaktion

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