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Im Test: Im Test: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70

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  5. Im Test: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70
Datum: 16.05.2022

Praxistest & Erfahrungen

Rocky rockt
Ein neuer Motor mit viel Power, fein dosiertem Ansprechverhalten und ein Hochleistungsfahrwerk für rassige Enduro-Ritte – die Neuauflage des Altitude Powerplay von Rocky Mountain entpuppt sich als stimmiges Instrument für anspruchsvolle Trails.
 
Als Rocky Mountain vor vier Jahren die erste Version seines E-Mountainbikes Powerplay vorstellte, wollten die Kanadier ein natürliches Fahrgefühl vermitteln, das dem eines herkömmlichen Mountainbikes möglichst nahekommt. Dieses Versprechen hielten die Konstrukteure aus Vancouver ein. Nun legen sie mit dem Altitude Powerplay Carbon 70 noch eine Schippe drauf. Die Bio-Bike-Version des Altitude zählt zu den erfolgreichsten Velos in der Enduro World Series. Dieselben Gene bringt auch das Powerplay mit. Vergliche man beide Bikes mit Musikinstrumenten, wäre das Altitude eine Akustikgitarre für Riffs mit schnellem Beat. Das Powerplay wäre so etwas wie Jimi Hendrix' legendäre E-Gitarre Fender Stratocaster – ein Ding, mit dem es sich gnadenlos rocken lässt.
 
Neuer, leichterer Motor
Herzstück ist das vollständig überarbeitete, hauseigene Antriebssystem Dyname 4.0. Der Motor ist kleiner und 18,5 Prozent leichter als der Vorgänger, bleibt aber dasselbe vortriebsstarke Kraftpaket. Eine geringere Drehzahl soll die Motorgeräusche verringern – das Rocky-typische, mahlende Geräusch beim Kurbeln ist zwar dezenter als bei den bisherigen Modellen, bleibt aber zu vernehmen. Für mehr Reichweite zieht das Altitude Powerplay den Strom nun aus einem 720-Wh-Akku, der sich zum Laden aus dem Rahmen ausbauen lässt. Wem der Saft im Akku nicht reicht, kann zusätzlich ein «Overtimepack Extender» mit einer Leistung von 314 Wh montieren. Ein gut geschütztes, dezent ins Oberrohr integriertes Display trägt zur aufgeräumten Optik bei. 
 
Kletterfreudiges Vollblut-Enduro
Trotz seiner 24,3 Kilogramm entpuppt sich das neue Powerplay als agiler Spezialist für knackige Trails. Selbst herausfordernde Uphills mit Wurzelstufen gelingen gut. Das Bike bäumt sich auch an steilen Rampen nicht auf, und erweist sich als ausdauernde Gämse. Wie schon bei den Vorgängermodellen bietet der Motor mit üppigen 108 Nm Drehmoment mächtig Wumms. Dabei lässt sich die Antriebs-Power fein dosiert einsetzen. Bergab ist die Powerplay-Version des Altitude genauso wie die nicht motorisierte Variante eine Macht. Die Fox 38 Float Evol Grip Performance Gabel mit 170 Millimeter Federweg und der Fox Float X2 Performance Dämpfer mit 160 Millimeter Federweg am Heck bilden ein schluckfreudiges, harmonisches Fahrwerks-Duo. Dank stimmiger Progression steckt das Powerplay auch fette Sprünge locker weg. Erste Sahne ist die Laufruhe. Dabei lässt sich das Powerplay durchaus wendig durch Switchbacks zirkeln. Um die Fahreigenschaften feinzutunen und das Bike an den persönlichen Fahrstil und ans Gelände anzupassen, lässt sich die Kettenstrebenlänge um 10 Millimeter variieren. Weitere Geometrieoptimierungen sind mit dem Ride-4 Flipchip-System an der Dämpferaufnahme möglich. Dank der Vierkolben Shimano XT-Bremsen mit 203-Millimeter-Scheiben hat man das Energiebündel auch bei Vollgasritten jederzeit im Griff. Vorbildlichen Pannenschutz in rauem Gelände bieten die serienmässigen Cush Core Einlagen in den Maxxis Assegai und Minion Reifen mit Double Down Karkasse. Auf Langlebigkeit ist auch das Fahrwerk mit doppelten Lagern an Ketten- und Sattelstreben getrimmt.

Zitat von unserem Tester Florian Drittert, Tester und Enduro-Fahrer:
«Für das Fahrwerk des Altitude Powerplay fällt mir nur ein Wort ein: phänomenal. Gabel und Dämpfer sind auf sportlich aggressiven Fahrstil ausgelegt. Toll: der Cush Core Pannenschutz im Vorder- und Hinterreifen. Gut gefällt mir das minimalistische und übersichtliche Bedienungskonzept mit Display im Oberrohr.»

Fazit

Das Altitude Powerplay sorgt bergauf wie bergab für Dauergrinsen und Dauer-Flow. Dank grosser Akku-Kapazität und optionalem Extender sind auch lange Touren möglich.

Vergleich mit anderen Modellen

Modell Saison Preis Gewicht
Im Test: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70 Aktuelles Produkt 2022 10.00 CHF 2.353 g
Thömus Lightrider E Ultimate 2022 10'101.00 CHF 16.200 g Zum Test
Scor 4060 Z ST 2022 8'799.00 CHF 22.500 g Zum Test
Santa Cruz Bullit CC S 2022 9'990.00 CHF 22.500 g Zum Test
Orbea Rise H15 2022 6'699.00 CHF 20.800 g Zum Test
Flyer Uproc X 2022 11'199.00 CHF 25.200 g Zum Test
Cannondale Moterra Neo Carbon LT 2 2022 8'199.00 CHF 26.200 g Zum Test
Bergstrom ATV C 949 2022 6'999.00 CHF 24.500 g Zum Test

Technische Daten

Produktbezeichnung
Altitude Powerplay Carbon 70
Saison
2022
Gewicht
2.353 g
Preis
10.00 CHF
Herstellungsland
Hersteller-Webseite
Federweg vorn
150
Federweg hinten
140
Rahmenmaterial
bike-material-carbon
Federgabel
Fox 38 Float Evol Grip Performance, 170 mm
Dämpfer
Fox Float X2 Performance
Schaltung
Shimano XT
Bremsen
Shimano XT Trail 4 Piston
Kurbel
Race Face Aeff ect 34T, 24 mm Spindle, 170 mm
Laufräder
WTB ST i30 TCS 2.0 29"
Reifen
v: Maxxis Assegai 2.5 WT 3C MaxxGrip DD T h: Maxxis Minion DHR II 2.4 WT 3C MaxxTerra DD
Lenker
Rocky Mountain AM, 780 mm
Vorbau
FSA Orbit No.57E
Sattel
WTB Volt Race 14
Motor
Dyname 4.0 Mountain Bike Drive, 250 W, 108 Nm
Akku
720 Wh
Produktkategorien
E-Bikes
Hersteller
Rocky Mountain
Aktivitäten
Biken, Mountainbiken

Produktbilder und Detailaufnahmen

  • Im Test: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70
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    Im Test: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70
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Text: Outdoor Guide Redaktion

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