Auf diese 6 Sachen sollte man beim Wildcampen achten

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Datum: 04.02.2022
Einssein mit der Natur – dieses Gefühl verspricht das Wildcampen. Einsame Buchten, lauschige Plätze am Waldesrand und das Gefühl von Freiheit. 

Nicht an einen Ort gebunden sein und weg von den ganzen Tourismusregionen. Reisen mit dem Reisemobil oder Camper Van begeistert immer mehr Menschen – und das Wildcampen stellt dabei für viele Outdoor-Fans einen besonderen Reiz dar.
Auf diese 6 Sachen sollte man beim Wildcampen achten
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Auf diese 6 Sachen sollte man beim Wildcampen achten

1. Wildcampen – Wo darf ich was?

Jedes Land hat ihre eigenen Regeln und das gilt vor allem auch für das Wildcampen. In Deutschland ist das Zelten im Freien grundsätzlich nicht erlaubt. Es gibt aber Ausnahmen, über die man informiert sein sollte. Wichtig ist vor allem, dass in Naturschutzgebieten, Naturreservaten, Nationalparks, Landschaftsschutz- und Jagdgebieten das Wildcampen immer strengstens verboten ist. In den skandinavischen Ländern jedoch ist das Wildcampen vielerorts erlaubt, aber in Italien oder Spanien muss man oftmals mit hohen Bussgeldern rechnen. Wer sich auf die Reise begibt, muss sich deshalb vorab umfassend über die örtlichen Vorschriften informieren, z.B. bei diversen Apps, PiNCAMP oder dem Campingportal des ADAC.

2. Digitale Helfer nutzen

Apps wie Park4Night können bei der Suche nach einem genehmigten Stellplatz sehr hilfreich sein. Diese App ist sehr beliebt unter den Reise Mobilisten, denn sie zeigt alle Stellplätze in der Umgebung. Auch die Online-Plattform Campspace unterstützt in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, bei der Stellplatzsuche. Als eine Art Airbnb für Camper bieten hier Privatpersonen auch ihren Grund für kleines Geld zur Übernachtung an. Der ADAC bietet eine Suche nach Naturcampingplätzen, wo sich auch ein Gefühl von abenteuerlichem Wildcampen breit macht.

3. Rücksicht auf tierische Anwohner

Da man sich beim Wildcampen oft im Lebensraum verschiedenster Tierarten befindet, gilt es respektvoll damit umzugehen, um die Lebewesen zu schützen. Laute Musik hören sollte daher vermieden werden.
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4. Für die Tonne, nicht den Wald

Verlasse einen Platz immer so, wie du ihn vorgefunden hast und vorfinden möchtest! Nimm deinen Müll stets wieder mit, um ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Auch den Abwassertank in freier Natur zu entlehren kann zu hohen Bußgeldstrafen führen.

5. Lagerfeuer-Romantik? Nein danke!

Lagerfeuer gehört zum Campen dazu und mag auch romantisch sein, doch ein vermeintlich harmloses Feuer kann sich schnell zu einem bedrohlichen Waldbrand entwickeln, verschreckt die Tiere der Umgebung und hinterlässt verbrannte Erde, wo zuvor noch Pflanzen und Sträucher gewachsen sind. Auch der Grill hat in der freien Natur keinen Platz. Stockbrot und Steak müssen also bis zum nächsten Campingplatz mit offizieller Feuerstelle warten.

6. Geschäft ist Geschäft. Aber bitte nicht in der Natur!

Es sind Plätze mit stetig wachsender Beliebtheit: nicht einsehbare Örtchen hinter Bäumen oder Felsen – auserkoren als ideale Stelle, um das Geschäft zu verrichten. Mit der Zeit entwickeln sie sich dank zahlreicher Nachahmer zu einer Art Sammelstelle für Klopapier. Tatsache ist: Klopapier braucht mehr als ein Jahr, um zu verwesen. Und auch menschliche Exkremente verschwinden nicht nach einem Tag. Noch dazu enthalten sie Bakterien, Viren und Keime, die das Ökosystem der Natur schädigen können. Das natürlichste Geschäft der Welt ist mitten in der Natur also gar nicht mehr so natürlich. Deshalb lautet die Devise: keine Toilette im Fahrzeug, kein Campen in freier Natur! Doch es gibt mittlerweile zahlreiche portable Toilettenlösungen, die sich auch in kleinen Vans unterbringen lassen.
Mehr Infos auf www.sunlight.de
Text: Pressemitteilung

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