Getestet

Im Test: Atomic Redster S9 Carbon

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  6. Atomic Redster S9 Carbon
Datum: 13.11.2023

Bewertung im Überblick

Laufruhe / Führung (9) Wendigkeit (7) Steigeigenschaften (7) Kontrolle bei der Abfahrt (9) Gleiteigenschaften (9) Krafteinsatz / Laufökonomie (9) Stiffness-to-Weight Ratio (7) Preis-Leistungverhältnis (8)
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Praxistest & Erfahrungen

Atomic erweitert die Auswahl im Top Segment und gesellt zu dem taillierten Gen S den Redster S9 Carbon. Der Ski kommt mit einem klassischeren Sidecut und punktet vor Allem bei weicheren Bedingungen. Weil an wärmeren Tagen der Kantengriff eines Skis nicht ganz so entscheidend ist, sich aber Länge positiv auswirkt und die Skischaufel weniger gräbt, differenziert sich das Modell entscheidend vom Bruder Gen S. Dieser ist bekanntlich für kompakte Bedingungen konzipiert. Der Ski ist bis zu einer Länge von 192 cm verfügbar. Neu ist auch die verschiebbare Carbon-Reinforced Race Bindung, die bei weniger Gewicht mehr Stabilität bringt. Der Testski liegt flächig im Schnee auf. Der Spannungsbogen des Skis ist dezent ausgeprägt. Trotzdem bietet der Ski eine gute Führung. Im Vergleich zum Gen S lässt sich der S9 Carbon weniger agil und wendig laufen. Gerade bei einem flacheren Streckenprofil spielt der Ski dafür seine hervorragenden Gleiteigenschaften aus. Zwar ist die Reaktivität nicht ausgeprägt, trotzdem entwickelt sich beim Laufen eine schöne Dynamik und ein Verschmelzen mit dem Ski und der Bewegung gelingt. Der S9 wird mit einem klassischeren Sidecut gebaut. Trotzdem verzichtet Atomic nicht auf eine hauseigene Eigenart namens VShape. Dadurch, dass die Schaufeln leicht breiter als die Skienden sind, erfährt man beim Laufen einen Gegenhalt beim Abdruck. Weiterhin surft der Ski, gerade bei warmen und weichen Bedingungen schön auf und behält dadurch seine Gleiteigenschaften, ohne sich in den Schnee zu bohren. Der Ski fordert und fördert eine saubere Lauftechnik. Atomic verbaut beim S9 Carbon den 6000er Top Belag. Einsteigermodelle des Herstellers kommen hingegen mit Werten ab 1000. Der hochwertige Belag ist topfeben und sauber verarbeitet mit dem Ski verbunden. Die Wabenkerntechnologie im Kern des Skis wird ummantelt von einem U-Carbon-Profil. Die Bindung gefiel den Testenden dieses Jahr besser. Hier kommt neu Carbon-Reinforced Material zum Einsatz. Die Bindung fühlt sich dadurch beim Laufen noch präziser und direkter an. Das Einstellen der Bindung Richtung Schaufel „Grip“ bzw. Skiende „Glide“ gelingt nur wenn der Ski nicht am Fuss ist. Dies erscheint aber, gerade für den Einsatz im Race Bereich, als absolut richtig.

Fazit

Der Atomic Redster S9 Carbon entpuppt sich als ökonomisch zu laufender Gleiter gerade bei weicheren Bedingungen in unverwinkeltem Gelände. Er ergänzt das Top Segment bei Atomic und agiert als Gegenspieler zum Gen S. Ein Topski mit klarem Anwendungsprofil.

Vergleich mit anderen Modellen

Modell Saison Preis Gewicht GleiteigenschaftenKrafteinsatz / LaufökonomieKontrolle bei der Abfahrt
Atomic Redster S9 Carbon Aktuelles Produkt 2023/24 799.00 CHF 1.592 g
9
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Kästle XP20 Skate 2023/24 499.00 CHF 1.379 g
6
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Zum Test
Rossignol Delta Course R-Skin 2023/24 430.00 CHF 1.490 g
8
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Rossignol Delta Course Skating 2023/24 400.00 CHF 1.487 g
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Fischer Carbonlite Skate Plus 2023/24 700.00 CHF 1.324 g
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9
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Zum Test

Technische Daten

Produktbezeichnung
Redster S9 Carbon
Saison
2023/24
Gewicht
1.592 g
Preis
799.00 CHF
Hersteller-Webseite
www.atomic.com
Verfügbare Längen
186, 192
Produktkategorien
Langlaufski
Hersteller
Atomic
Aktivitäten
Langlaufen

Produktbilder und Detailaufnahmen

  • Atomic Redster S9 Carbon
    Atomic Redster S9 Carbon
    Atomic Redster S9 Carbon
Text: Outdoor Guide Redaktion

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