Ein schönes Missverständnis – Zervreilahorn / GR

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Datum: 15.04.2016
Das «Matterhorn Graubündens»: So wird einer der vielen Berge über dem Zervreilasee gepriesen, der zackigste von allen, um genau zu sein. Doch Übernamen sind oft so eine Sache – und die Sache stammt in diesem Fall wohl aus einer Marketingabteilung, die entweder den berühmtesten Berg der Welt oder den berühmtesten von Vals (oder beide) kaum je in Natura gesehen hat. Aber eben, flotte Sprüche leben noch länger als Langläufer. Das Zervreilahorn als Matterhorn – ein ziemlich arges Missverständnis. Dabei hat es derartige Vergleiche gar nicht nötig, das Horn hinter Vals. Seine schnittige Form, die von jeder Seite so überraschend anders wirkt, seine schönen Gesteinsfarben mit all den Orange- und Rottönen, eine erstklassige Felsqualität und die reizvolle Umgebung machen ihn eigentlich mehr als genug einzigartig. Noch nicht genug der Argumente für einen Besuch? Dann also noch drei weitere: Der Aufstieg ist tatsächlich spannend, kraxlig, eindrucksvoll und unterhaltsam. Das Gipfelsteinmännchen steht in prominenter Lage mitten im projektierten Parc Adula. Und am Zervreilahorn herrscht garantiert kein Andrang wie am Matterhorn.
Toureninfo
Höhenmeter
1.200 hm 1.200 hm 
Dauer
07:00 h
Schwierigkeit
t5
Einkehren / Unterkunft
Restaurant Zervreila (zervreila.ch). Für die Abstiegsvariante auch Läntahütte (laentahuette.ch) und Lampertschalp

Weitere Bilder

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Text: Marco Volken

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